Hallo zusammen,
seit Jahren treibt mich ein Thema um, das ich in meinen Geschichten des Öfteren verwursten musste, um damit zurecht zu kommen.
Das Thema lautet Stalking, was in diesem Fall - quasi unter Arbeitskollegen - sehr schnell zu einem Teilaspekt von generellem Mobbing werden kann.
Vielleicht war es falsch, die Handlungen einer gewissen Person zu ignorieren, als ich 2013 in deren Fadenkreuz geriet, vielleicht hätte ich eher ...
Nein, wartet, ich HABE etwas dazu gesagt.
Jedes Mal, wenn wieder einer meiner FB-Freunde auf mich zukam, und mir erzählte, was an Gerüchten über mich in Umlauf ist, sah ich mich in der Position, mich rechtfertigen zu müssen.
Bis zu dem Tag, an dem ich einen Totenkopf zu meinem Profilbild machte, 'Out of order' daraufschrieb und für mehr als ein Jahr von FB verschwand.
Wenn ich danach noch Informationen erhalten habe, war meine Antwort stets, dass es mich nicht interessiert, weil ich einfach keine Gedanken mehr an diese Person verschwenden wollte.
Ich wollte meine Ruhe, kam irgendwann zurück zu FB, löschte etwa 3/4 meiner Freundesliste, soweit nicht vor der Pause bereits geschehen, und machte 'im kleinen Kreis' mit sehr ausgewählten Menschen weiter.
Hin und wieder bekam ich mit, wie diese Person auch andere - sogar sehr öffentlich und unter 'offiziellem' Deckmantel - Autoren in den Schmutz zog.
Ich regte mich privat bei und mit meinem Partner darüber auf, aber ich sagte öffentlich nichts dazu, denn ich wusste bereits, dass mir niemand glauben würde, zudem sah ich mich nicht als eingeweiht genug an, um wirklich objektiv urteilen zu können.
Das ist sowieso der Punkt.
Das Urteilen.
An dieser Stelle möchte ich jeden von Euch bitten, mal in sich zu horchen, bei der Frage, was einem leichter zu glauben fällt.
a) Der Nathan ist ein Arschloch, er hat mich belogen und ausgenutzt!
oder
b) Der Nathan ist toll, der hat sogar mal einen Hund aus einem brennenden Haus gerettet.
Na?
*lächel*
ICH würde eher das Negative glauben - wie vermutlich jeder andere Mensch es auch macht.
Denn es fällt uns Menschen, die wir uns für so sozial, tolerant und objektiv halten, sehr viel leichter, schlechte Dinge von unseren Mitmenschen zu glauben.
Gerüchte haben nur deshalb diese Macht.
Und genau da kommt nun jeder Einzelne ins Spiel.
Täglich lesen wir alle Postings, geteilte Inhalte mit unterschiedlichsten Botschaften, und kaum jemand macht sich die Mühe, den dazugehörigen Artikel wirklich zu lesen, bevor er diese Informationen weiterteilt.
Wir werden heutzutage mit maßlos vielen solcher Behauptungen auf allen Ebenen des Lebens konfrontiert, und oftmals desensibilisiert sich unser Filter für das Glaubwürdige dabei enorm.
Seiten wie Mimikama.at versuchen seit Jahren, gegen öffentliche Falschmeldungen vorzugehen, die dortigen Mitarbeiter kämpfen einen nahezu aussichtslosen Kampf, aber sie kämpfen ihn.
Schade, dass es eine solche regulierende Instanz nicht auch in unserem Berufsfeld gibt.
Denn gerade in den Genres, in denen ich unterwegs bin oder in denen ich KollegInnen aktiv begleitet habe, gibt es immer wieder Gerüchte, Fehlinformationen, boshafte Lügen und alles, was man sich an 'Schmutzpuckeligkeiten' nur vorstellen kann.
Von öffentlich ausgetragenen Schlammschlachten mal ganz zu schweigen, auch die gibts ... Wenn auch eher im Heterobereich der Liebesromane.
Auf dieses Level konnte und wollte ich mich nie begeben, deshalb habe ich nur zu Anfang durch mein hoffentlich freundliches und offenes Auftreten einigen Menschen gezeigt, dass ich NICHT so sein kann, wie mich diese eine Person darstellen wollte.
Wobei ich zugeben muss, dass er dabei Hilfe hatte.
Es gab in den Jahren immer wieder weibliche Fans, die sich zu echten Stalkerinnen entwickelt haben, und nicht nur meine, sondern auch Gerrys Zeit komplett für sich vereinnahmen wollten. Man versuchte sogar, uns gegeneinander auszuspielen, was aber glücklicherweise misslang.
Eine dieser Stalkerinnen ist erst vor wenigen Wochen mit einem Fake-Profil wieder von unseren Freundeslisten geflogen, weil einer sehr lieben anderen Freundin aufgefallen ist, dass sowohl der Fakeaccount, als auch der ursprüngliche Account dieser Dame das gleiche gepostet hatte. (Es ging um etwas sehr elitäres, zeitlich Unpassendes, und der Kommentar zum Link war beinahe wortgleich. Ich werde aber aus Gründen des Datenschutzes nicht sagen, um wen oder was es ging.)
Interessant war jedoch, dass dieser Fakeaccount, obwohl er seit Jahren bestand, nur Tage nach unserer Entfreundung gelöscht wurde.
Diese Stalkerinnen spielten mit ihren 'schlechten Erfahrungen', die sie mit uns machten (man sieht sich ja allgemein gern als Opfer), jener mobbenden Person voll in die Hände, denn nun gab es schließlich weitere 'Beweise' dafür, was für ausgemachte Arschlöcher wir waren.
Kurzum, unsere Leichtgläubigkeit den späteren Stalkerinnen gegenüber ist unsere eigene Schuld, was daraus im Nachgang wurde, jedoch nicht!
So viel also zu den Hintergründen.
Woher die Obsession, uns im Fadenkreuz zu behalten und immer wieder gegen uns zu schießen (ohne dass wir es überhaupt mitbekamen) weiß ich nicht. Es ist mir aber auch egal, denn ICH entscheide, wer sich in meinem Leben aufhalten darf und wer für mich persönlich wertvoll ist.
Das Mobbing und dessen tatsächliche Ausmaße sind mir nicht bekannt, zumindest nicht die Wirkung, die es auf die 'Außenwelt', sprich LeserInnen und KollegInnen, hatte.
Ich weiß nur, wie ich auch im Privatleben darunter gelitten habe.
Es ging irgendwann so weit, dass ich nicht mehr allein mit dem Hund raus wollte, weil ich befürchtete, jener Mobber könnte mir auflauern.
Verrückt, oder?
Nun ja, wie man es nimmt. Immerhin kannten wir diverse Leidensgeschichten von anderen AutorInnen und Verlagen(!!!), die dasselbe Problem mit jener Person hatten.
Üble Nachrede, die Verbreitung von Gerüchten der boshaftesten Art, systematische Zugrunderichtung der KollegInnen.
WIR wurden gewarnt und haben diese Warnungen ernst genommen, andere schlafen in allen Betten und scheren sich nicht um Gerüchte, vielleicht, weil sie niemals im Fadenkreuz gelandet sind.
Wieder andere scheinen die Warnungen (auch unsere!) nicht ernst genug genommen zu haben, anders kann ich mir das, was sich in den vergangenen Tagen offenbart hat, nicht erklären.
Da wurde ein Angstregime aufgebaut, immer wieder durch Intrigen und Lügen, durch gefälschte 'Beweise', zum Beispiel nie stattgefunden habende Chats und deren 'Screenshots', richtig Front gemacht.
Andere wurden durch Schmeicheleien in eine Abhängigkeit getrieben, aus der sie sich nur schwer befreien können.
Alles in allem kann ich für meinen Teil nur hoffen, dass jeder neuen Falschaussage immer mindestens 2 mutige KollegInnen entgegentreten. Dass die Wahrheit ans Licht kommt und auch dort bleibt.
Dass Neulinge in unserem Geschäft rechtzeitig gewarnt werden.
Dass LeserInnen endlich erfahren, was WIRKLICH hinter den Kulissen abgeht.
Ich wünsche mir so sehr, dass alle friedlich koexistieren.
Aber das geht nicht, solange ein Geier das gemeinsame Nest der Gay-Genres immer wieder beschmutzt und jeden rauswirft, der ihm gerade nicht in den Kram passt.
Liebe KollegInnen - es liegt bei uns, uns zu wehren, den Neulingen zu helfen, die Wahrheit aufrecht zu erhalten.
Liebe LeserInnen - es liegt bei Euch, zu entscheiden, ob Ihr Euch instrumentalisieren lassen oder lieber eigenständig und objektiv sein wollt.
In diesem Sinne
Euer Nat
Samstag, 2. Dezember 2017
Mittwoch, 22. November 2017
[Roman] Eiszeit
Klappentext:
Der Schlittschuhverleih seines Onkels bietet dem Jurastudenten Steven Waldberg eine gute Möglichkeit, in den Wintermonaten, neben seinen spärlichen Vorlesungen, etwas anderes zu tun, als auf dem Bauernhof seiner Großmutter zu versauern. Immerhin bedeutet der Job auch Ablenkung von seinem frischen Ex Sandro.
Ein namenloser Quickie, ein arroganter Rüpel, kreischende Kinder und die eisigen Temperaturen erleichtern der amtlich anerkannten Frostbeule jedoch nichts, im Gegenteil.
Der Namenlose erweist sich als Mistkerl, der Arrogante mutiert zum Schutzengel, und beide verwirren Steven zusehends.
Während er dem einen mit wachsender Angst begegnet, schleicht sich der andere in sein gebrochenes Herz.
Finstere Blicke, Zurückweisungen und Unnahbarkeit sind die Antworten auf Stevens Gefühle – bis ihm der Kragen platzt und man ihn maßlos überrascht.
Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Geschichte, die am Ende aus zwei Einzelbänden bestehen wird!
Zu bekommen ist Stevens Eiszeit HIER. :)
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Mittwoch, 13. September 2017
[Roman] Traumloser Alpträumer
Neue Gemeinschaftsarbeit von Gerry Stratmann und mir!
Klappentext:
Tamino Pförtner von der Hölle hat noch nie in seinem Leben
geträumt. Dennoch verbringt der Traumjäger viel Zeit in fremden Traumszenarien,
in denen er als Diener des Teufels seiner genetisch bedingten Aufgabe nachkommt.
Für diese ist er, nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters, gezwungen,
seinen Traumberuf als niedergelassener Arzt aufzugeben.
Durch den Ratschlag eines guten Freundes nimmt er einen lang
gehegten Wunsch in Angriff – Tamino will einen Motorradführerschein machen.
Sein smarter, aber krank aussehender Fahrlehrer beschäftigt
ihn viel mehr, als ihm recht ist.
Denn dass Denno das momentane Ziel seiner Traumjagd
darstellt, erfährt Tamino erst, als er ihn beinahe tötet.
~*~
Der Fahrlehrer Denno Roth wird Zeit seines Lebens von einem
wiederkehrenden Alptraum geplagt, der seit wenigen Wochen nicht nur Beklemmung,
sondern Todesangst auslöst.
ETWAS sucht ihn in seinen Träumen heim, so dass er
mittlerweile nicht mehr schlafen will.
Weil der neunmalkluge und viel zu neugierige Doktor Pförtner
von der Hölle sich als Fahrschüler anmeldet, findet Denno sich in einer nicht
enden wollenden Aneinanderreihung von Streits und Missverständnissen wieder.
Leider ändert das nichts an der Tatsache, dass er den
geheimnisvollen, arroganten Mann mit den schwarzen Augen nicht mehr aus dem
Kopf bekommt.
Als Denno in seinem Alptraum nur knapp dem Tod entkommt,
folgt ihm ETWAS in die reale Welt, das ihn endgültig an seinem Verstand
zweifeln lässt.
Wie immer kann man dieses Werk bei Amazon kaufen: Traumloser Alpträumer
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Montag, 31. Juli 2017
[Roman] Trips Dragon
Klappentext:
Für Trip, den angesagten Tattookünstler, sind die Doppeldates, die seine besten Freunde und WG-Partner Claas und Hennes ihm organisieren, nur eine endlose Kette von langweiligen Abenden mit halbwegs befriedigenden Nächten – bitteschön exklusive Frühstück!
Das alles ändert sich, als Claas ihm Leo vorstellt, der nur in einem einzigen Punkt nicht Trips Vorstellungen entspricht.
Als Leo nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet, geht alles weiter wie bisher, zumindest beinahe, denn der smarte Merlo hat in Trips beginnendem Liebeschaos auch noch ein Wörtchen mitzureden …
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Sonntag, 1. Januar 2017
[Roman] Gefühlsbaustelle
Klappentext:
Joél wird als Rettungssanitäter täglich mit dem Leid fremder Menschen konfrontiert.
Ihnen zu helfen, ist seine Berufung, auch wenn es ihn oft aufzehrt.
Für den dringend benötigten seelischen Ausgleich sorgen Joéls langjähriger Partner Ulrich und ihr gemeinsamer Freund Jörg.
Das Zusammenspiel von Privatleben und Traumberuf erlaubt es Joél, rundum glücklich zu sein.
Bis zu dem Tag, an dem es kein Fremder ist, der seine Hilfe braucht ...
~*~
Konstantin besucht als Pharmareferent täglich viele Ärzte und ist ein ausgezeichneter Verkäufer. Stets freundlich und charmant wickelt er jedoch nicht nur seine Kundschaft, sondern auch reihenweise Kerle um den Finger.
Für sein Privatleben gilt seit jeher die goldene Regel: Erst Sex, dann Kennenlernen.
Denn wenn es im Bett nicht passt, klappt es erst recht nicht mit dem Rest.
Obwohl er sich redliche Mühe gibt, scheitert eine Beziehung nach der anderen, und die Suche nach ‚dem Richtigen‘ erweist sich als ausgesprochen schwer.
Bis zu dem Tag, an dem ein Bauarbeiter sich als Lebensretter erweist und nebenbei Konstantins wertvollsten Besitz stiehlt.
~*~
Zwei unterschiedliche Leben, die zuerst parallel, dann gekreuzt verlaufen.
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Sonntag, 28. August 2016
[Roman] Familie in Aufruhr
Was, wenn der Großteil der Familie Dich ständig braucht, Du aber um Gottes willen nichts sagen darfst, das irgendwen an Deine Homosexualität erinnert?
Klappentext:
Als schwuler Künstler ist der
38-jährige Jamin Morgenstern, trotz seines beruflichen Erfolgs, der Schandfleck
seiner religiösen Großfamilie.
Anstatt ihn zu ächten, bürden
seine Eltern, Großeltern und Geschwister ihm zahlreiche ‚Nebenjobs‘ auf: Jamin fungiert
als Chauffeur, Putzhilfe, Pflegekraft, Partyplaner, Gärtner und ‚Babysitter‘.
Das Einzige, was ihm niemand
zugestehen will, ist ein Privatleben.
Niemand, abgesehen von Opa Henry,
den Jamin seit mehr als drei Jahren hingebungsvoll und rund um die Uhr pflegt,
um dem alten Mann einen Umzug ins Altenheim zu ersparen.
Henry, der seinen Enkel abgöttisch
liebt, versucht ihm klar zu machen, dass in seinem Leben neben aller Dienstbarkeit
etwas Entscheidendes fehlt – Liebe.
Als diese ihm unerwartet während
der familiären Pflichterfüllung über den Weg läuft, vermasselt Jamin es
gründlich und ihm bleibt nur ein einziger Weg zurück ins Glück:
Die Entscheidung zwischen Pflicht
und Freiheit.
Zu finden hier: Familie in Aufruhr
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