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Donnerstag, 16. Dezember 2021

[Making of] Schneeseelen

[SchSee] Schneeseelen



Schreibzeit: ca. 2 Wochen

 Wörter: ca. 48.000

 Erscheinungsdatum: 26.12.2014


Grundidee:

 Die Schneeseelen entstanden aus mehrerlei Gründen:

Ich wollte das Thema Stalking, das damals recht aktuell war, beleuchten. 

Ich wollte Schlittschuhlaufen - wenn auch nur als Protagonist!

 

Ich selbst liebe das Schlittschuhlaufen und habe mich - in Form von Jaron - an den großen, künstlich angelegten Aasee hier in Boch... pardon! Weidenhaus gesetzt, um genau das zu tun.

 Dann kam Mika des Weges und alles nahm seinen Lauf.

 Ich habe wunderbare Kindheits- und Jugenderinnerungen an den See, der bei starkem, anhaltendem Frost von der Feuerwehr zum Schlittschuhlaufen freigegeben wurde, und mit Musik, Licht, Würstchen- und Getränkebude für wahre Volksaufläufe gesorgt hat.

 Letzteres gab es natürlich nur an einer Seite des Sees, er ist viel zu groß, um ihn komplett zu ‘bewirtschaften’.

 Ich glaube, vom Winter habe ich kein Foto des Sees, aber die Eislaufbahn war immer am ‘Jonas’, einer Statue, die früher im örtlichen Waldbad gestanden hat. Ja, wir hatten mal ein saucooles Freibad, aber es musste einem überteuerten, dämlichen Spaßbad weichen, weil damals Spaßbäder so ‘in’ waren und unsere Stadt schon immer jeden Blödsinn mitgemacht hat. *fg*

 Jedenfalls ging Jaron dann aufs Eis und traf Mika wieder, die zwei kamen ins Gespräch und gingen getrennter Wege, bis sie sich per Zufall wiedergesehen haben und Jaron gleich in die familiären Debakel der Gustavs gezogen wurde.

 Dass die zwei auch eine andere Verbindung aus ‘grauer Vorzeit’ haben, liegt an den Berufen beider: Jaron ist Autor, Mika Grafikdesigner.

 Der Altersunterschied bei den beiden beträgt um die 10 Jahre, was für meine schreibtechnischen Verhältnisse schon viel ist.

 Das Stalking, das wir (also Gerry und ich) auf nicht ganz so überspitzte Art erlebt haben, diente in der Geschichte als zweiter Konflikt - neben dem in Mikas Familie.


Alles in Allem hoffe ich, dass ich die Stimmung, den Zusammenhalt, die Liebe und vor allem den wunderbaren Zoo von Mika gut herüberbringen konnte.

 Übrigens ... Bemerkt man, dass ich Weihnachtsbeleuchtungen mag? Höchsten am Rande, oder? ;)


Jarons und Mikas Geschichte findet aus Mikas Sicht in Gay-fusioNs Jahreszeiten - Winter mit ‘Winterwundergarten’ einen zweiten und abschließenden Teil, denn danach kann man die Jungs getrost sich und ihrem Happyend überlassen. ♥


Der Titel stand übrigens keineswegs fest, als ich es schrieb. Ich habe im Gegenteil lange überlegt, und dann einfach, weil es irgendwie passte, den Reihentitel aus Jarons Fantasyreihe als Buchtitel gewählt. Im Winterwundergarten hat sich mal jemand beschwert, weil Jaron Mika aus den Schneeseelen’ vorliest, obwohl damit keineswegs MEIN Werk, sondern Jarons Reihe gemeint war. (Ich dachte, ich hätte das innerhalb der KG auch klar gesagt, aber nun ja ^^)


Cover:

Das Coverfoto habe ich von Gerry bekommen, er hat es vor einigen Jahren mal bei einem Spaziergang am damals zugefrorenen Ümminger See in Bochum aufgenommen.


Okay, das soll’s zu Jaron und Mika gewesen sein ♥ 


Bei Fragen einfach fragen!


Liebe Grüße Euer Nat


#NatsNähkästchen

 #ausGründengeschrieben

 #Schneeseelen

 #Winterwundergarten 

Sonntag, 28. August 2016

[Roman] Familie in Aufruhr




Was, wenn der Großteil der Familie Dich ständig braucht, Du aber um Gottes willen nichts sagen darfst, das irgendwen an Deine Homosexualität erinnert?


Klappentext:

Als schwuler Künstler ist der 38-jährige Jamin Morgenstern, trotz seines beruflichen Erfolgs, der Schandfleck seiner religiösen Großfamilie.
Anstatt ihn zu ächten, bürden seine Eltern, Großeltern und Geschwister ihm zahlreiche ‚Nebenjobs‘ auf: Jamin fungiert als Chauffeur, Putzhilfe, Pflegekraft, Partyplaner, Gärtner und ‚Babysitter‘.
Das Einzige, was ihm niemand zugestehen will, ist ein Privatleben.
Niemand, abgesehen von Opa Henry, den Jamin seit mehr als drei Jahren hingebungsvoll und rund um die Uhr pflegt, um dem alten Mann einen Umzug ins Altenheim zu ersparen.
Henry, der seinen Enkel abgöttisch liebt, versucht ihm klar zu machen, dass in seinem Leben neben aller Dienstbarkeit etwas Entscheidendes fehlt – Liebe.
Als diese ihm unerwartet während der familiären Pflichterfüllung über den Weg läuft, vermasselt Jamin es gründlich und ihm bleibt nur ein einziger Weg zurück ins Glück:

Die Entscheidung zwischen Pflicht und Freiheit.

Zu finden hier: Familie in Aufruhr

Montag, 16. Februar 2015

[Wissen] Leserunde - Was ist das?


(C) Gerry Stratmann


Hallo zusammen,

da in den vergangenen Tagen, aber auch früher schon, mehrmals Anfragen kamen, was genau denn nun eine Leserunde ist, werde ich es heute erklären :)
Ich finde, das ist ein guter Auftakt für das hier geplante Lexikon für LeserInnen und AutorInnen.
Auch wenn Du LeserIn bist, solltest du die Abschnitte 'für AutorInnen' lesen. ;)

:)

Leserunde

Definition 
Eine Leserunde ist ein spannendes Werkzeug, ein Bindeglied zwischen den Geschichten, die ein Autor schreibt, und den LeserInnen derselben.
In einer Leserunde lesen alle das gleiche Buch, teilen dazu ihre Gedanken und Gefühle mit den anderen teilnehmenden Leuten.

Wozu ist das gut?
AutorInnen leben vom Feedback, von den Rückmeldungen auf emotionaler Ebene, die nur LeserInnen liefern können.
Wie kommt eine bestimmte Szene an? Welche ist die Lieblingsszene, welche geht gar nicht?
Welcher Protagonist ist glaubhaft, welcher erweckt Zorn, Hass, Mitleid?
Solche Dinge sind sehr spannend für die Urheber der Geschichten, und helfen dabei, zukünftige Texte besser, klarer, logischer zu machen.

Was genau muss ich tun ...

... als AutorIn?
Ein/e AutorIn schreibt zu einer Geschichte eine Leserunde aus. Dies kann in einem Forum geschehen, in einer FB-Gruppe, in einer speziellen Community dafür (Lovelybooks, Literaturschock). Dort wird neben einem kurzen Abriss über den Inhalt der Geschichte evtl. auch eine Frage gestellt.
Ganz wichtig aber ist, gerade für die Interessenten, die das Buch noch nicht besitzen, dass für eine Leserunde kostenlose Exemplare der Geschichte angeboten werden.
Meistens in begrenzter Zahl, aber die Chancen, mitmachen zu dürfen, stehen nicht schlecht.
Es gibt sogar AutorInnen, die jedem Bewerber ein -Book schenken, damit alle Interessierten auch mitmachen können.
Der zu lesende Text wird nun in Abschnitte gegliedert, über die die LeserInnen einzeln diskutieren können. Ob Du dafür Kapitel oder Seitenzahlen nimmst, hängt hauptsächlich davon ab, wie lang der Text ist, und wo die Unterteilungen wirklich sinnvoll sind.

... als LeserIn?
Du musst Dich für ein Buch interessieren, um das es gehen soll, bewirbst Dich dann bei der entsprechenden Ausschreibung, wenn Du die gewünschten Kriterien erfüllst.
Die Kriterien können sehr vielfältig sein.
Manche AutorInnen stellen eine Frage, die zum Teil sehr persönlich beantwortet werden muss, andere verlangen ein Mindestalter und evtl. auch eine Mindestanzahl an bereits verfassten Rezensionen vom möglichen Teilnehmer.
Letzteres wohl hauptsächlich, um zu vermeiden, dass eines der ausgeschriebenen Gewinnbücher zwar abgeholt, anschließend aber nicht besprochen wird. Näheres dazu später. :)
Wenn Du die Bewerbungsphase 'bestehst' und an deren Ende ausgewählt/ausgelost wirst, um teilzunehmen, wird dir der/die AutorIn entweder das E-Book oder Taschenbuch zusenden, sobald die Kommunikationsdetails ausgetauscht sind.
In der Regel muss man angeben, welche E-Mail-Adresse man besitzt oder bei Taschenbüchern die Postadresse.

Ich bin dabei! Aber ... was nun?!
Nun liest Du das Buch, machst Dir evtl. Stichpunkte (schöne Stellen im Text, Gedanken, Gefühle, die Dich überkommen haben, Unklarheiten usw.)
Natürlich ist das kein Muss, aber vielleicht hilft es Dir, gerade bei Deiner ersten Leserunde oder sehr langen Kapiteln/Abschnitten, besser den Überblick zu behalten.
Vielleicht möchtest Du deshalb also Stichpunkte vermerken oder Kommentare/Markierungen in Deinem Leseexemplar des E-Books machen.
Wi schnell verliert man sonst den Überblick und weiß nicht mehr, in welchem Abschnitt nun was genau stand?

Diskussionen, Meinungen, Unterhaltungen ... muss ich das machen?
Hm, auch hier gilt: Nichts MUSS, aber vieles KANN.
Du bist durch die Teilnahme und das Annehmen des Leseexemplares zwar keinen Vertrag eingegangen, aber doch lastet eine gewisse 'Ehrenschuld' auf Dir.
Der/die AutorIn ist in Vorleistung gegangen und hat Dir etwas überlassen, damit Du Dich intensiv damit beschäftigen kannst.
Dass du dies auch wirklich willst, hast Du mit Deiner Bewerbung kundgetan, und es ist nur fair, jetzt Deinen Teil der Abmachung einzuhalten.

Wie genau sieht das denn nun aus?

Lies und kommentiere.
Nervt Dich ein Protagonist?
Verstehst Du nicht, wieso einer so oder so reagiert?
Ist ein Satz besonders toll?
Was denkst Du über die Szenen, vielleicht führen sie Dich gedanklich in eine ganz bestimmte Richtung? Dann sag es gern, die AutorInnen werden es Dir danken, denn so sehen sie, ob ihre Texte 'funktionieren'.
Bei einem Krimi, zum Beispiel, sollte man natürlich nicht spoilern (also das Ende oder etwas Entscheidendes verraten) aber man darf seine Vermutungen äußern, auf verdächtige Dinge hinweisen oder auch sagen, wenn einem etwas oder jemand total gruselig/komisch vorkommt.

Lies auch die Kommentare der anderen Teilnehmer, tausche Dich aus, entdecke neue Blickwinkel, andere Sichtweisen, diskutiere über das Gelesene.
Vielleicht ändert sich dabei Dein Eindruck, vielleicht bestärkt er sich, in jedem Fall aber wirst Du in einer Leserunde auch Menschen treffen, die vollkommen anders an einen Text herangehen als Du selbst.
Das ist auch für Dich als Leser eine spannende Möglichkeit, einmal in den lesetechnischen Kochtopf anderer zu blicken.

Hast Du bestimmte, nicht unbedingt im Text beschriebene Vorstellungen von Ort, Figuren, Charakteren? Sag es! :)

Alles, was Du an Feedback zu geben hast, kann hilfreich, spannend oder sehr, sehr interessant sein.
Nicht nur für die anderen Teilnehmer, sondern auch und vor allem für die AutorInnen!

Der Zeitfaktor ...

Das klingt doch alles sehr zeitaufwändig! Ich habe auch noch ein reales Leben, eine Familie, ein Haustier, einen Job ...

... und genau diese Dinge und Personen, Dein Alltag und reales Leben sind der Grund, wieso Du eine ganz eigenes, brauchbare, interessante und hilfreiche Meinung zu jedem von Dir gelesenen Text hast!

Natürlich verlangt keiner, dass Du von morgens bis abends in einer Leserunde bist, ständig aktualisierst und nachsiehst, ob wieder jemand etwas zur Diskussion beigetragen hat.
Auch lesen nicht alle gleich schnell.
Nimm Dir Zeit und lass den anderen Zeit.
Viele können nur abends, manche haben Schichtdienst und sind mal morgens, mal abends in der Leserunde.
Eine Leserunde ist nichts, bei dem alle gleichzeitig anwesend sein müssen, um sich auszutauschen.
Das ist das Schöne daran. Man kann sich beteiligen, wenn es der eigene, private Zeitplan hergibt.
Nichts ist Pflicht oder Zwang. Es gibt schlicht keine festen Zeiten.

Was muss ich beachten, wenn ich echt aktiv mitmachen will?
Man kann aber ganz grob sagen, dass eine Leserunde in den ersten 14 Tagen den stärksten Diskussionsraum bietet, da hier die meisten aktiv lesen und kommentieren.
Generell aber rechnet ein/e AutorIn aber wohl mit mindestens vier Wochen Leserunde, natürlich NACH der Bewerbungszeit und dem Versenden der Bücher.

Mein Lesetempo ist zu langsam, andere sind viel schneller!
Na und? Jeder in seinem Tempo, nach seinem eigenen Zeitplan. Mehr oder weniger wird nicht verlangt. :)

Und wenn ich was Falsches sage?!
Geht nicht! Sei ehrlich, sag Deine Meinung, in Deinen Worten.
Niemand verlangt einen Seelenstrip, Du erzählst und sagst nur, was Du wirklich teilen möchtest.

Gut, ich habe gelesen und diskutiert, bin also 'fertig'. Was mache ich jetzt?
Jetzt wäre es schön (meistens verlangen das die Teilnahmebedingungen sogar), wenn Du in Deinen Worten eine Zusammenfassung deiner Meinung abgibst. Dies kann in Deinem Blog, auf einer Verkaufsplattform oder in der Community, in welcher die Leserunde stattfindet, geschehen. Gern auch auf allen Dir zugänglichen Kanälen, denn letztlich soll auch Deine Rezension ein wenig Werbung für den Text machen.

Ich fand das Buch aber blöd, soll ich dann lieber nichts sagen?
Auf gar keinen Fall!
Deine Meinung ist und bleibt Deine Meinung.
Ja, es gibt AutorInnen, teilweise sogar Verlage, die ziemlich verschnupft reagieren können, wenn ihre 'Babys' nicht mit 5 Sternen und Lobeshymnen bedacht werden, aber das soll und darf niemanden abschrecken.
Ehrlichkeit zählt immer mehr als das Egostreicheln eines/r AutorIn.
Du schreibst die Rezension doch nicht aus Dankbarkeit für das Leseexemplar, sondern weil Du dich so intensiv mit dem Text beschäftigt hast, dass Du andere an Deinen Erfahrungen teilhaben lassen möchtest.

Wenn Du unsicher bist, schreib den/die AutorIn an, frag nach, was Du machen sollst.
Sei Dir sicher, ein/e seriöse/r AutorIn wird Dir dazu raten, Deine Meinung ungeschönt kundzutun. Sagt man Dir, Du mögest bitte keine Rezension veröffentlichen, mach Dir bitte ein paar Gedanken zum Thema Meinungsfreiheit und Charakter Deines Gegenübers. ;)



Alles gelesen?
Dann hast Du es geschafft und weißt nun, wie eine Leserunde abläuft, was Du zu tun hast, welchen Sinn sie hat.
Hast Du weitere Fragen? Dann hinterlass gern einen Kommentar, ich werde versuchen, Deine Fragen einzubauen und zu klären.

Nun wünsche ich Dir wahnsinnig viel Spaß, Input und Energie für Deine zukünftigen Leserunden!

Liebe Grüße

Euer Nat

Sonntag, 15. Februar 2015

Mitmachaktionen

Hallo zusammen,

mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, was LeserInnen dazu bewegt, bei Aktionen von AutorInnen und Buchblogs mitzumachen.
Seien es Leserunden, Blogtouren, Verlosungen oder Auktionen, mittlerweile zeichnet sich ein deutliches Bild ab, welches mir überhaupt nicht gefällt.

Wenn bei dem einen (Leserunden, Mitmachrätsel, geforderte Kreativität) nur SEHR wenige Leutchen mitmachen, scharen sich schier endlos viele Personen um den Initiator einer Aktion, wenn es etwas geschenkt gibt.

Besonders deutlich wird dies, wenn viele Geschenke zur Disposition stehen.
Man denke nur an Ramonas Adventskalender (TheWorldofBigEyes - Gaybook-Adventskalender) 2014, bei dem vom 1.12. bis 24.12., und sogar eine Silvesterverlosung am 31.12. stattgefunden haben.
Da gab es hunderte von Teilnehmern.
Schöne Aktion, gelungene Sache.

ABER:
Wo sind die ganzen Teilnehmer hin, wenn es nun eine Valentinsaktion gibt, bei der man 'etwas tun' muss, und nicht nur einfach "HIER!" zu schreien braucht?

Eine Kontaktanzeige formulieren, noch dazu für den Lieblingsprotagonisten, kann doch nicht sooooo schwer sein?
Ganze drei Teilnehmer hat dieser Teil der Aktion momentan.
Bei den Fragestunden, in denen die Leser bestimmten AutorInnen Löcher in den Bauch fragen durften, ging es etwas reger zu, dennoch bleibt das bisherige Ergebnis schlicht niederschmetternd.

Dabei GIBT es Gewinne!

Offensichtlich nicht die richtigen, der Anreiz zum Mitmachen fehlt.

Schade finde ich das, zeigt es sich aber doch auch in Blogtouren und Leserunde, dss es immer wenige, aber dafür sehr rege Teilnehmer gibt.

Zum Thema Leserunden kann ich übrigens auch bei geringer Teilnehmerzahl nur sagen, dass sie sich immer gelohnt haben. Feedback von aufmerksamen LeserInnen ist durch nichts zu ersetzen.

Dennoch, der fade Beigeschmack, den die letztlichen Erkenntnisse mit mich bringen, enttäuscht - wohl nicht nur mich.

Sind die LeserInnen übersättigt?
Gab/Gibt es zu viele Geschenke?

Ab wann ist es für Dich reizvoll, irgendwo mitzumachen?

Schreib doch hier oder unter dem auf FB geteilten Beitrag mal Deine Gedanken dazu auf, bitte!

Liebe Grüße

Euer Nat

Hier noch der Link zur aktuellen Aktion: Gay Romance Challenge

Montag, 22. September 2014

Bekenntnisse ... oder so ^^

Hallo zusammen,

Ja, ich muss es endlich zugeben, alles Leugnen hat keinen Sinn mehr.

Ich bin ein Arschloch, ein Ekel, noch dazu wahnsinnig arrogant, selbstherrlich und abweisend!

Das zumindest erzählt man sich über mich, und wenn Ihr auch schon diesem Rumgeheule über meinen miesen Charakter lauschen musstet, möchte ich Euch doch gern die Möglichkeit geben, zu erfahren, WIESO ich so bin.

Wenn mir jemand, der mich nicht kennt, an den Kopf wirft, ich sei selbstherrlich, und dann *hihi* dazu schreibt, wird es dadurch nicht witziger.
Wage ich es dann, das Gleiche zu tun (ein paar ernste Worte und ein absichtliches und auch deutliches *haha alles nur ein Scherz*) habe ICH jemanden angefeindet.

Findet Ihr seltsam? Ich auch.

Wenn mein Partner und ich Zeit miteinander und online verbringen, ein wenig herumblödeln und Party machen, muss mein Partner alles stehen und liegen lassen, um eine Person im Einzelchat zu unterhalten.
Selbstsüchtig und eifersüchtig wird dann beleidigt und angefeindet, weil er keine Lust und keine Zeit hat, jeden Abend ewig lange mit nur einer Person zu chatten.
Auch Hinweise halfen nichts, es wurde ignoriert, dass er ein Privatleben hat usw.
Das Ende vom Lied? Ein neuer Name auf der Ignore-Liste und die Dreistigkeit, andere Kanäle zu nutzen, um weiterzunerven.

*seufz*       

Das sind leider keine Einzelfälle, aber sie sollen exemplarisch für das stehen, was man als ‚Autor zum Anfassen‘ in mancher Leute Augen zu sein hat.

Was soll ich noch sagen?

Solche Kontakte mit ‚Fans‘, die sich für engste Freunde und Vertraute halten, weil sie ein paar Texte von uns kennen und zu viel hineininterpretieren, sind daran schuld, dass wir uns mehr und mehr zurückziehen.

Hört auf das Gerede, verbreitet es weiter, erzählt allen, wie schrecklich ich bin. Es muss ja was dran sein, wenn Menschen, die mich noch nie live getroffen und erlebt haben, es sagen, nicht wahr?

Aber wisst Ihr was?

Das ändert nichts.
Es gibt sie nämlich, die echten Freunde, die wahrhaftigen Fans, die sich einfach mit mir freuen, wenn ich wieder einmal ‚Ende‘ unter eine Geschichte geschrieben habe.
Die mit meinen Protagonisten lachen und weinen können, sie immer wieder wie alte Freunde in ihr Leben zurückholen, um erneut in ihrer ganz persönlichen Liebesgeschichte abzutauchen.

Und genau diese Menschen sind wichtig. Niemand sonst.

Macht mich das zu einem Ekel? Einem arroganten, selbstherrlichen Arsch?

Echt jetzt, dann bin ich das GERN.

Besonders für all diejenigen, die aus privater Unzufriedenheit oder welchen Gründen auch immer versuchen, mir mein Leben madig zu machen.

Ich bin ein Mensch und ich lasse mir nicht alles gefallen, nur weil manche denken, die Welt im Allgemeinen und der eine oder andere Autor im Besonderen habe sich ausschließlich um sie zu drehen.
Oder aber weil sie denken, ein Autor habe der gläserne User zu sein.
Vielleicht wollen manche auch eine Art Mutterersatz sein?

Egal was es ist, ich habe keine Lust mehr, mich über diese seltsamen Menschen ohne jede Neigung zur Selbstreflektion aufzuregen.
Ich gehe lieber das tun, was ich am besten kann: Liebesgeschichten schreiben.

Bis bald

Euer Nat



Donnerstag, 17. Juli 2014

Heute schon einen Rezensenten geohrfeigt?

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Blogbeitrag von mir, weil ich es langsam aber sicher wirklich leid bin.

Es gibt diese wunderbare Einrichtung der Rezensionen und ich persönlich freue mich über jede davon, wobei mir vollkommen egal ist, welche Anzahl von Sternen daneben prangt.

Ich bin JEDEM Rezensenten und JEDER Rezensentin auf einer gewissen Verkaufsplattform mit dem großen A sehr dankbar dafür, dass er/sie seine/ihre Eindrücke mit den zukünftigen Käufern oder Nichtkäufern teilt und ihnen hilft, sich für oder gegen einen Kauf eines meiner Bücher zu entscheiden. Selbiges gilt übrigens auch für ALLE anderen Rezensionen von allen anderen Geschichten meiner zahlreichen Mitautor*innen!

Wir alle, die wir uns Autor*innen nennen, benötigen Menschen, die anderen ihre Leseeindrücke vermitteln, die bei Kaufentscheidungen helfen, die einfach mal das Ego streicheln oder uns auf Missstände/Lücken/Fehler und Unklarheiten in unseren Geschichten hinweisen.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die sich noch so weit in die Öffentlichkeit wagen, dass sie uns (pauschal für Autor*innen aller Genres) Rezensionen schenken.

Da leuchtet es sicherlich jedem ein, dass ebendiese Menschen möglichst fair und womöglich neutral behandelt werden sollten.

Beim oben erwähnten großen A ist es nun aber möglich, dem Rezensenten – ganz nach Gladiatorenspielen – einen Daumen rauf oder runter zu geben.

Das kann jeder schön erkennen, wenn an einer Rezension steht: 0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Es bedeutet, dass zwei unterschiedliche Accounts, die beim großen A eingetragen sind, sich die Mühe gemacht haben, diesem für uns alle so wichtigen Rezensenten, eine Ohrfeige für sein doch sehr freundliches Verhalten zu geben.

DENN

Das große A arbeitet bei der Glaubwürdigkeit und der Verlässlichkeit eines jeden einzelnen Rezensenten mit dem prozentualen Verhältnis von „hilfreich“-Klicks zu „nicht hilfreich“-Klicks.
Dieser Prozentsatz ist im jeweiligen Profil des Rezensenten nachlesbar.

Was das bedeutet?

Ganz einfach:

Die wenigen Menschen, die bisher Zeit, Mühe und Aufwand investieren, um uns Autor*innen den Respekt eines Feedbacks zu zollen, verlieren öffentlich an Glaubwürdigkeit.

Sie bekommen, um es mal auf Hochdeutsch zu sagen, von irgendwem kräftige Arschtritte für das, was sie leisten.

Ist das fair?

Kaum.

Das Ganze wirft natürlich die Frage auf: „Wer macht so was denn?!“
Und die Antwort bietet mehrerlei Möglichkeiten.

1.   Autor*innen, die einfach blöd finden, dass ihre Mitstreiter so gute (oder überhaupt) Rezensionen bekommen.
2.   Fans von Autor*innen, die ihren privaten ‚Star‘ in ‚Gefahr‘ sehen und andere Mitbewerber herabwürdigen wollen, ohne selbst schlechte Rezensionen bei demjenigen zu hinterlassen.
3.   Gelangweilte Rezensenten, die gern den Status ‚Top-Rezensent‘ hätten, und andere Rezensenten herabwürdigen müssen.

Ich persönlich habe keinen blassen Schimmer, welcher Fraktion diese „nicht hilfreich“-Klicker nun tatsächlich angehören, aber ich weiß, welche Wirkung das langfristig haben wird.

Ad 1.: Es werden insgesamt immer mehr Rezensenten gefrustet sein, keine Besprechungen mehr hinterlassen und schlicht aufgeben.

Huch, das passt zu allen 3 Möglichkeiten!

Wobei ich ehrlich gesagt davon ausgehe, dass es auf jener Plattform keinen ‚Krieg der Rezensent*innen‘ gibt.

Und was bedeutet das nun?

Tja, hier kann jeder einmal ganz kurz selbst nachdenken und vor sich hin nicken.

Stimmt!

Wer auch immer da wild auf den „nicht hilfreich“-Button klickt, schießt ALLEN Autor*innen, ALLEN Rezensent*innen und JEDEM potentiellen Käufer über das große A so richtig ins Knie.

Gehe ich jetzt einmal davon aus, dass alle Autor*innen das selbst wissen und den Teufel tun werden, bei fremden Rezensionen jenen unsäglichen Button anzuklicken, so bleibt eine sehr wahrscheinlich so handelnde Gruppe von Fans übrig, die sich ihres Handelns NICHT bewusst zu sein scheint.

Fazit?

Fans schaden, auch wenn sie ‚ihren Stars‘ helfen wollen, ebenjenen genauso gut wie den ‚Feinden‘ – wer auch immer das sein mag.

Ist das wirklich so gewollt?

Falls ja, tut es mir wirklich und ehrlich leid für jene Autor*innen, die SOLCHE Fans haben. :(


Liebe Grüße Euer Nat

P.S.: Bitte denkt Euch bei jedem auf Geschlechter aufgliederbaren Wort die weibliche Form dazu – ich bekenne, ich war faul. ;)